Zähne und Migräne: Gibt es da einen Zusammenhang?
Wusstest du, dass Migräne und Kopfschmerzen auf eine Fehlfunktion des Kiefers zurückzuführen sein können? Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Rücken und den Zähnen, der die Kopfhaltung und das allgemeine Wohlbefinden des menschlichen Körpers beeinflusst.
Genau wie bei Rücken, Muskeln und Körperhaltung besteht auch ein Zusammenhang zwischen craniomandibulären Funktionsstörungen und dem Auftreten von Migräne sowie wiederkehrenden Kopfschmerzen.
Tatsächlich weisen Patienten, die unter solchen Symptomen leiden, immer häufiger anatomische und funktionelle Probleme des stomatognathen Apparats auf, d. h. der Gesamtheit aller Strukturen, die für das Kauen und Schlucken von Nahrung zuständig sind. Konkret sprechen wir hier von Zähnen, Kiefern, den für das Kauen zuständigen Muskeln, dem Epithel, den Kiefergelenken und den damit verbundenen Nervenenden.
Verschiedene Studien haben inzwischen nachgewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen der Gesundheit des Mundraums und der des restlichen Körpers besteht, da alle Teile miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Grundsätzlich wirkt sich die korrekte Positionierung des Kiefers positiv auf die ideale Funktion des restlichen Körpers aus. Umgekehrt führt eine Fehlfunktion der Gesichtsmuskeln und der Muskeln, die das gesamte Kiefergelenk umgeben, zu einem Ungleichgewicht in der Position des Kopfes auf der Wirbelsäule, wodurch die Wahrscheinlichkeit, dass Symptome wie Migräne und Kopfschmerzen auftreten, exponentiell steigt.
Man bedenke nur, dass der Kopf eines Erwachsenen zwischen 3,6 und 4,5 Kilogramm wiegt und vollständig auf dem oberen Teil der Wirbelsäule ruht. Daher lässt sich leicht nachvollziehen, dass eine Verkrümmung der Wirbelsäule zu einer Vorverlagerung des Unterkiefers führt, wodurch sich der Biss verändert und eine Zahnfehlstellung verursacht wird. Diese allgemeine Fehlfunktion belastet Rücken, Nacken und Kopf enorm und führt so zu einer Entzündung der Gesichts- und Kiefermuskulatur.

